Wer in der Erde wühlt, fühlt sich besser

Wer in der Erde wühlt, fühlt sich besser

Gartenarbeit im Allgemeinen, insbesondere der Kontakt mit Erde, stärkt nicht nur unser Immunsystem. Bakterien, die im Boden vorkommen, können auch unsere Laune aufhellen.

Eine Studie der britischen Universität Bristol zeigt: Bestimmte Bodenbakterien wirken auf die gleiche Weise wie Antidepressiva.

Zu diesem Ergebnis kamen die britischen Forscher, als sie Mäuse mit dem Erreger Mycobacterium vaccae infizierten, der normalerweise in der Erde vorkommt. Die Wirkung: Das Bakterium aktiviert bestimmte Neuronen im Gehirn, die das Glückshormon Serotonin produzieren – die Mäuse wurden putzmunter.  Das Ergebnis der Studie ist vor allem auch für die Behandlung von depressiven Verstimmungen bedeutend. Denn ein Mangel von Serotonin kann bei Menschen Depressionen auslösen.

Auch bei Untersuchungen mit niedergeschlagenen Krebspatienten zeigte das Bakterium den gewünschten Effekt: Das Wohlbefinden der Patienten verbesserte sich nachweislich und Schmerzen konnten etwas gelindert werden, nachdem man den Kranken das Mycobacterium vaccae verabreicht hatte.

Die Studie zeigt, dass ein gesundes Immunsystem wichtig ist für unsere Lebensqualität. Deshalb mein Tipp: Einfach öfters mal in der Erde wühlen und den Garten umgraben oder ein paar tolle Blumen pflanzen.

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